Die Windmühle Margaretha

Blick von Norden über die Mühle und den ehemaligen Lüttensee im Hintergrund – © C. Keuer

Am Fuß des Möhlenbargs stand bereits seit 1830 eine Windmühle, im Gegensatz zu heute war diese noch mit Stroh eingedeckt. Daneben standen Wohnhaus, Scheune und Schweinestall. Im April 1891 brannte die Mühle vollständig nieder, das Wohnhaus konnte jedoch gerettet werden. Noch im gleichen Jahr wurde die heutige Mühle oben auf dem Berg erbaut und nach der Frau des Müllers „Margaretha“ genannt. Nachdem der Betrieb 1965 eingestellt wurde und Teile der Mühle abgebaut worden waren, wird das Gebäude seit 1991 durch den heutigen Eigentümer liebevoll restauriert. So kommt es, dass die Windmühle Margaretha heute die einzige Mühle in Stapelholm ist, die noch Mahlgänge, Schälmaschinen und windgängige Flügel besitzt.

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Bis 1957 wurde hier mit Windkraft gemahlen, bevor Flügel, Kappe und Windrose abgenommen wurden. Im Zuge der Restaurierungsarbeiten wurden diese inzwischen wieder angebracht. Die Flügel werden zu besonderen Gelegenheiten auch bespannt, und so kann man wieder häufig beobachten, wie sich die Mühlenflügel im Wind drehen. Mit einem kleinen, von einem Elektromotor angetriebenen Mahlgang kann bereits Getreide gemahlen werden, doch eines Tages soll die Mühle auch wieder mit Wind mahlen können.

Schälmahlgang zur Herstellung von Graupen, überwiegend aus Gerste (vermutlich Mitte 1920er Jahre). Auf dem Trichter Abdruck eines Sackstempels: „Paul Mahrt Mühle Bergenhusen“ – © C. Keuer

Einen Einblick ins Innere der Mühle kann man auch auf der Homepage gewinnen.